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Pressebericht Infowilplus

Musik macht gute Laune
Die Stadtharmonie Wil hatte zum Jahreskonzert eingeladen.

Musikantinnen und Musikanten sowie die Starterkids boten unter der Leitung von Andreas Signer im Bronschhofer Ebnet Saal ein sehr abwechslungsreiches, bestens vorbereitetes Programm. Es zeigte sich klar: Blasmusik ist sehr beliebt. Katja Bürkler und Manuel Mäder führten durch das Programm.
Andreas Signer ist es wieder einmal gelungen, den Gästen ein Programm mit bekannten und beliebten Melodien zu bieten. Eröffnet wurde der fröhliche Abend mit «Doyen» von Goff Richards, und gleich folgte mit «Downtown Divertimento» der erste Leckerbissen, wobei die Perkussionisten eine wichtige Rolle spielten. Diese Komposition hat das Korps am Kreismusiktag in Sirnach erfolgreich den Experten vorgespielt. Ebenso den «Trünggeler-Marsch», mit dem sie an der Parade den zweiten Rang erreichten. Während dem ganzen Konzert präsentierten sich immer wieder einzelne Solistinnen, Solisten oder Register sehr beeindruckend. Blasmusik erfüllt die Herzen und macht gute Laune.

Zweimal Spezial
«Three Elements» von Eckhard Kopetzki ist ein Orchesterwerk. Der Perkussionist und Vollblutmusiker Stefan Herzig hat es für die Stadtharmonie arrangiert und selbst sehr gekonnt und begeistert das Marimbaphon gespielt, faszinierend zum Zuhören und Zusehen. Einfühlsam auch die Begleitung der Stadtharmonie. Dank dem junge Musiklehrer kann dieses Instrument jetzt an der Musikschule Wil gelernt werden. Bei «Eighties Flashback» von Paul Murtha führte Vizedirigent Stefan Maino die Musikantinnen und Musikanten ausgezeichnet.

Evergreens für Jung und Alt
Die Reihe der gebotenen Evergreens war sehr reichhaltig und gefiel dem Publikum. Nicht fehlen durfte dabei ein Madley von «Les Humphries Singers». Der «Florentiner Marsch» von Julius Fucik ist ein Idealmodel für dessen besondere Marschkunst und wurde zu einem der meist gespielten Märsche auf der Welt, auch ein «Zückerli» fürs Publikum. Der Amboss als Soloinstrument ist sicherlich außergewöhnlich. Dennoch rückt Albert Parlow ihn ins Rampenlicht und erlangte mit seiner Amboss-Polka Weltruhm. Ausgezeichnet schlug Patrik Wittweiler das kräftige Arbeitsgerät der Schmiedekunst.

Von Skyfall bis zum Baby Elephant
«Skyfall» ist wohl noch kein Evergreen, dafür den vielen Bond-Fans bekannt aus dem letzten Film mit Daniel Craig. Zu den besten Arrangements des Niederländers Peter Kleine Schaars zählt «Elvis in concert», das unter anderen Songs wie «Blue Suede Shoes, It’s Now or Never, Love Me Tender» enthält. Sehr schön präsentierte das Korps auch dieses Werk. Im «Baby Elephant Walk» von Henri Mancini zeigten Andreas Schneggenburger auf der Trompete und Lorenz Rieser mit der Zugposaune wie gut sie ihr Instrument beherrschen. In «Sing, Sing, Sing» kamen dann die Perkussionisten mit Manuel Zeller und seinen Kollegen so richtig zum Zug. Die fetzigen Klänge liessen kaum ruhig sitzen.

Hoffnungsvoller Nachwuchs
Andreas Signer sorgt mit seinem Engagement auch für Nachwuchs in den Musikvereinen. An den Musikschulen Wil und Wil-Land unterrichtet er verschiedene Blasinstrumente. Bei den Starter Kids brillierten zum Beispiel Oboe, Klarinette, Saxophon, Trompete, Euphonium und sogar eine Bassgeige. Wie gut die Kinder bereits in jungen Jahren spielen, zeigten sie eindrücklich mit vier Kompositionen und bereiteten damit sich selbst und den Gästen viel Freude. Da dürfen sich die Korps auf gut vorbereitete Mitglieder freuen.

Ein genussvoller Abend
Strahlend erklärte der Maestro Andreas Signer: «Ich habe einen sehr amüsanten Abend erlebt und dies auch sehr genossen». Als Zugabe kam der allseits beliebte «Pink Panther» vor dem geistigen Auge auf die Bühne und ganz zum Schluss erklang zur Freude des Publikums der «Bronschhofer Trottenmarsch».


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